FRAUENGRUPPEN

FRAUENGRUPPEN

Untersuchungen haben gezeigt, dass Erwachsende schon Neugeborene anders beschreiben, je nachdem, ob sie glauben, dass es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.

Rollenerwartungen und Kommunikationsmuster werden uns sozusagen in die Wiege gelegt.

 

Kommunikative Muster

In gemischgeschlechtlichen Gruppen führen diese kommunikativen Muster zu verschiedenen, in empirischen Studien nachgewiesenen Effekten:

  • Männer beanspruchen in Gruppen stets mehr Redezeit für sich, kämpfen um ihr Wort und gestalten zumeist die Gesprächssituation nach den Mustern von Rivalität und Konkurrenz bestimmend mit
  • Frauen werden von Männern fünfmal viel häufiger unterbrochen, sie lassen sich unterbrechen
  • Beiträge von Männern oder Frauen werden als unterschiedlich wichtig wahrgenommen
  • Vorschläge männlicher Teilnehmer werden als bedeutsamer wahrgenommen, ihn wird mehr Beachtung geschenkt
  • Frauen leisten mehr kommunikative Unterstützungsarbeit
  • Gefühle offen zu zeigen und über sich zu sprechen, fällt Frauen hingegen wesentlich einfacher - ihnen wurde eine Gefühlsinnenleben während der Erziehung eher zugestanden als den Männern

 

Vorteile von Frauengruppen

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Frauen in geschlechtshomogenen Gruppen völlig andere und neue Verhaltensmöglichkeiten ausprobieren oder erlernen können. Denn andere Umgangsformen bestimmen das Miteinander.
Manche Frauen können sich im Schutz der Frauengruppe viel eher hervorwagen. Nähe und Intimität in einer Gruppe kann viel schneller entstehen.

Frauengruppen begegnen sich auf Augenhöhe, damit ist es ihnen möglich, neue Rollen auszuprobieren, sich selbst besser kennen zu lernen und damit ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

FAZIT

Eine geschlechtshomogene Frauen-Gruppen ermöglicht den persönlichen Wachstum jeder Einzelnen, indem er die antrainierten Kommunikationsmuster gemischter Gruppen außer Kraft setzt.

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Mastermind-Gruppe in der Modebranche

Mastermind-Gruppe in der Modebranche

Mastermind-Gruppe in der Modebranche

Das Erfolgsgeheimnis von Mastermind-Gruppen ist schnell auf den Punkt gebracht: im Kern geht es um die Kraft der Gemeinschaft.

Mastermind-Gruppen lösen nicht nur Routinen in der Denkweise auf, sie bringen neue Einblicke und Erkenntnisse hervor, Lösungsansätze und Möglichkeiten werden eröffnet, die man allein nicht erkannt hätte.

Eine Mastermind-Gruppe ist damit immer ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten. Dabei kann die Gruppe durch unterschiedlichste Herausforderungen, Themen oder Branchen miteinander verbunden sein.

In der Modeindustrie geht es um die Verknüpfung von
Kreativität, Trendgespür und einem funktionierenden Netzwerk.
Damit sind Mastermind-Gruppen für diese Branche ein absolutes Must!

Kreativität und Trendgespür

Ein bekanntes Zitat von Willy Meurer, Publizist bringt es auf den Punkt:
„Kreativität ist nichts anderes, als eine ausgebaute Straße zu verlassen, um neue Wege zu suchen.“
Eine Mastermind-Gruppe kann auf diesem Weg als Weg-Gefährtin genauso wie als Weg-Weiserin fungieren, um in diesem Bild zu bleiben.

Netzwerk

Die Modebranche lebt wie keine andere von ihrem Netzwerk. Hier funktioniert alles über Kontakte. Das kann man gut finden oder nicht, Fakt ist: willst Du dabei sein, musst Du das Spiel mitspielen.

Es ist wesentlich, sichtbar und aktiv zu sein und sich für Branchenprofis und deren Produkte zu interessieren. Messen, Events und auch berufliche Netzwerke wie LinkedIn oder Xing eignen sich hervorragend, für den Aufbau eines Netzwerkes. Ein gut gepflegtes Netzwerk macht Dich auch für potentielle Arbeitgeber deutlich interessanter.

Als nachhaltige Form des Netzwerkens sind Mastermind-Gruppen ein Garant für echte Beziehungen mit Mehrwert.

Denn in dieser Branche werden Jobs nicht ausgeschrieben, sondern über Empfehlungen vergeben.

 

 

Fazit

Mehr noch : ein vertrauensvoller Austausch mit anderen Expertinnen aus der Branche, Insights, ein vergrößertes Netzwerk und ehrliches, konstruktives Feedback sind die besonderen Mehrwerte von Mastermind-Gruppen mit Fashion-Schwerpunkt.

 

 

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Die Kraft der Gruppe

Die Kraft der Gruppe

Menschen bilden Gruppen. Manchmal interessenbasiert und freiwillig wie bei Fangruppen, manchmal strukturell bedingt wie in der eigenen Familie –und manchmal von außen bestimmt und aufgabenbezogen.

Interaktionen und Zusammengehörigkeit

Allen Gruppen gemeinsam ist, dass sie Systeme menschlicher Interaktion bilden, die schnell ein Eigenleben entwickeln. Dieses Eigenleben ist einerseits notwendig, z. B. für selbstorganisiertes Arbeiten, andererseits kann es aber auch zu negativen Ergebnissen führen.

Gruppen benötigen ein gewisses Maß an Zusammenhalt, um gut zu funktionieren.
Häufige Interaktionen, gemeinsame Ziele und Handlungsergebnisse wirken sich positiv darauf aus, wie zusammengehörig sich die Gruppe fühlt.

Ein bekanntes Sprichwort gesagt:

„In einer guten Gruppe addieren sich die Kräfte
in einer schlechten subtrahieren sie sich,
in einer exzellenten Gruppe multiplizieren sie sich.“

Gruppendynamik in Phasen

Wie genau diese Kräfte in einer Gruppe wirken, beschreibt ein sehr bekanntes Modell zur Gruppendynamik: es stammt von Bruce Tuckman, aus dem Jahr 1965. In seiner Theorie unterteilt er den Gruppenprozess in 4 Phasen: Forming, Storming, Norming und Performing.

Die einzelnen Phasen treten in der Praxis nicht in Reinkultur auf. Oft sind Elemente aus den Phasen vermischt.

Forming
Bei dem sogenannten Forming findet das erste Zusammentreffen und Kennenlernen der Mitglieder statt. Die Gruppe tastet sich ab. Dadurch entsteht ein Interaktionsraum. Dieser Prozess ist gekennzeichnet durch Unsicherheit, aber es herrscht auch Freundlichkeit. Das Forming wird aber nicht nur zu Beginn durchlaufen, sondern kann immer wieder auftreten, wenn neue Teammitglieder in die Gruppe dazustoßen oder sich entscheidende Ziele verändern.

Storming
In der Phase des Storming beginnen die Akteure sich zu so zu zeigen, wie sie sind. Damit werden Unterschiede deutlicher. Dadurch werden wahrhafte Begegnungen möglich. In jedem Fall steht das Wir im Fokus. Die Abgrenzung nach Außen findet statt. Die Akteure fühlen sich nun sicher und zugehörig. Im Storming zeigten sich aber auch die Konflikte über Ziele und Vorgehensweise in der Gruppe.

Norming
Im Norming wird vereinbart, wie die Zusammenarbeit genau gestaltet werden soll. Regeln und Vorgehensweisen werden explizit oder implizit ausgehandelt. Ziele werden konkretisiert und die Vorgehensweise besprochen. Die Gruppe schließt eine Vereinbarung über Ihren gemeinsamen Weg. Das Norming entscheidet maßgeblich über die Wirksamkeit einer Gruppe.

Performing
Im Performing setzt die Gruppe die Vereinbarungsstruktur aus dem Norming um. Für viele geht es jetzt “endlich” an die Arbeit. Die Aufgaben werden bearbeitet, Ergebnisse entstehen. Die Gruppe fühlt sich zusammengehörig und produktiv. Es entsteht der von allen ersehnte “Arbeits”-Raum. Die Gruppe kommt in in die Aktion.
Anpassungen, die einer Zielerreichung dienlich sind, können vorgenommen werden.

Fazit
In der Phase des Performing wird der Erfolg oder Mißerfolg einer Gruppe gemessen. In dieser Phase zeigt es sich, ob der Rahmen den die Gruppe geschaffen hat, tragfähig sein wird und, ob die Kräfte sich nun also subtrahieren, addieren oder gar multiplizieren.

 

 

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Mastermind Gruppen für Unternehmen

Mastermind Gruppen für Unternehmen

MASTERMINDS IN UNTERNEHMEN

Viele Unternehmen befinden sich aktuell im Umbruch. Nicht wenige von ihnen hängen zwischen zwei Welten fest: Abläufe und Prozesse, die bisher gut funktioniert haben treffen auf eine neue Arbeits-Welt mit all ihren Herausforderungen und Umbrüchen.

Bei Unternehmern im amerikanischen Raum sind sie bereits weit verbreitet, in Deutschland immer stärker im Anmarsch: sogenannte Mastermind-Gruppen.

Eine Mastermind-Gruppe als Zusammenschluss begabter und erfahrener Persönlichkeiten, die gemeinsam durch die Bündelung Ihrer Kompetenzen Ihre Unternehmungen nach vorne bringen wollen, kennt man bereits verstärkt aus dem Gründungs – und Unternehmerkontext.

Aber nicht nur Selbstständige, sondern auch angestellte Experten und Manger auf allen Ebenen können von dieser Art Erfolgsteam profitieren.

Im Mittelpunkt steht Ernsthaftigkeit, gegenseitiges Vertrauen und Regelmäßigkeit. Jeder bringt gleichwertig wertvolle Zeit und Expertise mit.

Von den Vorteilen einer Mastermind-Gruppe profitiert jede*r, der

• Visionen und Ziele verfolgen möchte
• ein Sprungbrett sucht, um auf ein neues Unternehmenslevel zu kommen
• persönliches und berufliches Wachstum sucht
• wertschätzend und verantwortungsbewusst kommunizieren möchte
• eine positive Grundhaltung hat
• bereit ist, etwas zu geben und KnowHow zu teilen
• offen ist für Kritik, Feedback und neue Impulse
•Sein Netzwerk nachhaltig ausbauen möchte
•Wertvolle, langfristige Business Kontakte sammeln möchte

Für eine Mastermind-Gruppe sollte es einen gemeinsamen Nenner geben, ein großes Thema oder eine gemeinsame Herausforderung. Ein Zusammenschluss von Fachexperten zum Thema Marketing, Coaching oder Finanzen wäre genauso denkbar wie die Themen New Work, Leadership oder Digitalisierung. Die Liste lässt sich unendlich weiterführen. Jedes unternehmensrelevante Thema, jeder Bereich oder eine konkrete Herausforderung kann letztlich zum Thema einer Mastermind-Gruppe werden.
Eine Mastermind Gruppe triff sich regelmäßig, um strategische Meilensteine zu definieren und Ziele zu verfolgen, dabei hilft vor Allem der Fokus und die Regelmäßigkeit der Treffen. Jeder hilft und berät Jeden. Es entsteht ein vertr auensvolles Netzwerk.

Die Ergebnisse und Fortschritte dienen nicht nur dem persönlichen und beruflichen Wachstum Einzelner, sondern ist ein wesentlicher Baustein für die Innovationskraft von Unternehmen. Es lohnt sich daher das Mastermind-Konzept aus seiner Nische zu holen.

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Mastermind Gruppe

Mastermind Gruppe

Mastermind Gruppen

Persönlichkeitsentwicklung ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Unzählige Weiterbildungsangebote, Möglichkeiten zur Wissensvermittlung und Vernetzungsmöglichkeiten können Impulse geben und Lücken schließen.

Aber wenn es darum geht, nachhaltig an seinen Zielen zu arbeiten und sich ein vertrauensvolles Netzwerke mit echtem Mehrwert aufzubauen, kommt man an Mastermind-Gruppen nicht vorbei!

„Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis,
Wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.“
Johann Wolfgang von Goethe

In einer Mastermind-Gruppe, schließen sich Menschen zusammen, die sich für das gleiche Thema interessieren, vor ähnlichen Herausforderungen stehen und vom Austausch von Meinungen, Ansichten, Ratschlägen oder Leidenschaften profitieren wollen.

Für wen ist eine Mastermind-Gruppe nun das Richtige?

Für ambitionierte Menschen, die auch langfristig ihre Ziele im Auge erreichen und sich weiterentwickeln möchten!

Vor einigen Jahren, als ich mich gerade selbstständig gemacht hatte, war ich das erste Mal in einer Mastermind-Gruppe, die sich ausschließlich an Frauen in der Gründung richtete. Aus einem Pool von über 25 Frauen wurden 5 Gruppen zufällig zusammengewürfelt. Wie sich herausstellte, war der Begriff „in Gründung“ doch etwas auslegbarer als ich zunächst vermutet hatte. Während einige Frauen noch keine ausgereifte Gründungsidee hatte, wollten andere bereits mit ihrem Produkt in Serienproduktion gehen. Und so sehr die unterschiedlichen Sichtweisen sich gegenseitig bereicherten, beendeten einige Gruppen ihre Zusammenarbeit schnellstens wieder.

Von welchen Faktoren hängt es nun also ab, ob eine Mastermind-Gruppe gut funktioniert oder nicht?

Die Teilnehmerinnen einer Mastermind-Gruppe können aus vollkommen unterschiedlichen Bereichen stammen. Was alle vereinen sollte, ist ein gemeinsamer Nenner, ein Thema oder Fokus, um den herum sich die Beteiligten verbinden.

Das Kernthema der Mastermind-Gruppe kann individuell bestimmt werden und jedes erdenkliche Thema kann im Mittelpunkt stehen. Berufliche Aspekte, bestimmte Fach-Themen oder Wirtschafts-Entwicklungen einer Branche, ein Freizeit-Bereich oder eine Fähigkeit, mit der sich die Gruppe beschäftigen will.

Neben dem gemeinsamen Nenner, lebt ein gutes Zusammenspiel der Gruppe maßgeblich davon, dass verschiedene Persönlichkeiten und Erfahrungshorizonte zusammentreffen!

NUTZEN von Mastermind Gruppen

Der große Nutzen einer Mastermind-Gruppe liegt in folgenden Vorteilen:

+Networking

+Empfehlungen erhalten und geben

+Verbindlichkeit beim Verfolgen seiner Ziele

+Hilfestellungen geben und bekommen

+(fachlicher) Erfahrungsaustausch

+Teilen von Sorgen/Nöten

+geschützter Rahmen/Raum schafft Sicherheit

+Profitieren vom Schwarm-Wissen

WIE KANN ES GELINGEN?

Es empfiehlt sich, folgende Punkte bei der Gründung der Gruppe zu beachten:

ORGANISATORISCHES

Ein wiederkehrender Termin, der in einer festen Location stattfindet oder online, schafft einen klaren Bezugsrahmen. Eine Organisatorin sollte ernannt werden. Diese plant Termine, lädt mit einigen Tagen Vorlauf für das nächste Treffen ein und sorgt dafür, dass das Protokoll im Nachgang alle erreicht. (Ja, es empfiehlt sich, ein Protokoll zu erstellen)

ZEITRAHMEN & STRUKTUR DER MASTERMIND GRUPPE

Damit das Treffen nicht in langatmige Kaffeekränzchen ausartet, empfiehlt es sich, die Zeitfenster und Agenda verbindlich festzulegen und einzuhalten.
Legt Sprechzeiten und eine Sprech-Reihenfolge fest, bestimmt einen Protokollantin, die die Zeit im Auge behaltet kann.

MASTERMIND GRUPPENGRÖßE

Eine Gruppengröße von 4 bis max 6 Personen erweist sich oft als sinnvoll. Zu große Gruppen bedeuten einen sehr großen Zeitaufwand für alle Beteiligten und zu kleine Gruppen profitieren nicht genügend von den Vorteilen.

ERWARTUNGEN KLAR DEFINIEREN

Welche Ziele sollen verfolgt werden? Was soll die Gruppe bewirken?
Das muss nicht gleich eine Unternehmensgründung sein, - eine Plattform für den Austausch oder die Verbindung von Stärken kann bereits ein gutes und sinnvolles Ziel sein.

KOMMUNIKATION IN MASTERMIND GRUPPEN IST DAS A&O

Das Allerwichtigste zum Schluss: Konflikte kann es immer geben, das ist natürlich! Reibung erzeugt immerhin Wärme. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Gebt dem:der Gegenüber die Chance, etwas zu verändern, indem ihr offen ansprecht, welche Probleme es gerade gibt.

Fazit

Mastermind-Gruppen haben sehr großes Potenzial, zu unserem beruflichen und persönlichen Wachstum beizutragen. Gleichzeitig ist die Frustration groß, wenn sich die damit verbundenen Hoffnungen nicht erfüllen. Es lohnt sich daher, im Vorfeld genau abzustimmen, welche Erwartungen und Wünsche man hat und den Rahmen verbindlich festzulegen und sich bei der Suche nach der passenden Gruppe professionell unterstützen zu lassen.

Melde Dich jetzt an für Deine Mastermind Gruppe

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Nachhaltig Netzwerken

Nachhaltig Netzwerken

In unserer modernen und digital vernetzten Welt wirkt es so, als wäre der nächste Kontakt nur einen Mausklick entfernt. Doch wenn es um den Aufbau eines belastbaren und wertvollen beruflichen Netzwerkes geht, sind anonyme LinkedIn-Bekanntschaften und unzählige Instagram-Follower nur bedingt hilfreich.

Beim erfolgreichen Netzwerken geht es um echte Bindungen, Kooperationen und einen gemeinsamen Benefit.

Damit das gelingen kann, beleuchten wir, was ein Netzwerk zu leisten vermag, wie man eine sinnvolle Strategie entwickelt und umsetzt; Kontakte knüpft und hält und welche Erfolgsbausteine es gibt.

Per Definition ist ein Netzwerk eine große Anzahl an Beteiligten, die miteinander in Verbindung stehen und systemisch zusammenarbeiten.
Was eine Gruppe von Menschen im Kern zusammenhält ist immer das „Wir-Gefühl“, ein Engagement für eine gemeinsame Sache, eine gleiche Gesinnung oder Wertvorstellungen, die alle teilen.

„Knowing the right person to ask the right questions for the right approach“

Neben dem Aspekt der Gemeinschaft sorgt ein funktionierendes Netzwerk für Zugang zu Informationen aller Art, es ermöglicht einen fachlichen Austausch, neue Erfahrungen und Anregung; man erhält Feedback und Unterstützung; Tipps und Ratschläge.

Bei einer Netzwerkstrategie ist die Devise daher stets: Agieren statt Reagieren.

Netzwerken mit Strategie

Wenn wir von Strategie sprechen ist hier taktisches Vorgehen ist gemeint.

Ein fundierte Netzwerkstrategie kann Antworten auf folgende Fragestellungen geben:
Was ist mein Anliegen? Was möchte ich erreichen?
Welche Türoffner und Multiplikatoren wären für mein Anliegen sinnvoll?
An welchen Orten, auf welchen Kanälen kann ich diese Personen erreichen?
Welche konkreten Maßnahmen muss ich lang – mittel – und kurzfristig ergreifen? Welche Netzwerke habe ich bereits und könnte ich dort eventuell mehr Präsenz zeigen? Welche zusätzlichen Plattformen kann ich noch einbinden?

Es empfiehlt sich, die Antworte auf diese Fragen einmal aufzuschreiben. Die ausgewählten Maßnahmen sollten so konkret wie möglich sein, um direkt ins Handeln kommen zu können.

Vor lauter Planung soll natürlich Platz für Spontanität und Flexibilität bleiben.
Im Leben sind wir ständig von Menschen umgeben. Abseits geplanter Rahmen kann einem zu jedem Zeitpunkt ein interessanter Gesprächspartner unverhofft begegnen. Um auf diesem Umstand gut vorbereitet zu sein. Lohnt sich ein kleiner Exkurs zum Thema Small Talk.

Alle reden übers Wetter : ein Small-Talk – How To

Alle reden übers Wetter– nicht zu Unrecht, denn wenn wir mit Menschen ins Gespräch kommen wollen, die wir noch nicht kennen, lohnt es sich ein Thema zu wählen, über das man schnell eine Verbindung knüpfen kann.

Über das Wetter kann jeder etwas sagen. Es geht immer darum, Gemeinsamkeiten auszuloten und eine Beziehung aufzubauen.
Aber auch das Gegenteil ist der Fall: Denn Themen, die sich so gar nicht eignen, sind kontroverse oder sehr persönliche Themen wie Tod, Krankheit oder Politik.

Auch ein Kompliment als Einstieg funktioniert immer.
Die Körpersprache ist der Schlüssel zum Erfolg, denn Aufmerksamkeit und Zugewandtheit wird auch durch die Körpersprache deutlich: den Körper zum Gegenüber drehen, Lächeln, Augenkontakt.

Viele Menschen sind mit dem Thema Smalltalk unsicher. Dabei wird es leichter, je öfter man sich selbst in eben jene Situationen gebracht hat. In Situationen Small Talk zu üben, bei denen es nicht darauf ankommt, kann die Unsicherheit vertreiben: beim Bäcker, beim Familien-Ausflug, im Flugzeug – im Alltag begegnen uns ständig Situationen für ein kleines Gespräch zwischendrin.

Gut vorbereitet sein, heißt umfassend vorbereitet sein

Nach der groben Strategie wird es konkret: Informationsbeschaffung und Recherche ist wesentlich. Wo sind relevante Personen unterwegs oder anzutreffen? Gut informiert heißt hier, umfassend informiert zu sein. Recherchiere passend zu deinen Maßnahmen aus der Netzwerk-Strategie relevante Informationen, Informationswege und Kanäle, auch relevante Personen, die ein Türöffner sein können.

Der Elevator-Pitch - Deine 30 Sekunden

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Wenn es darauf ankommt, sollte neben dem Small-Talk-1x1 auch eines bombensicher abrufbereit sein: Der Elevator-Pitch. Es handelt sich hier um ein extrem kurzes Verkaufsgespräch, das kurz knackig und prägnant Auskunft über deine Person, dein Unternehmen, deine Dienstleistung oder Produkt geben soll. Die Länge sollte der einer Fahrstuhlfahrt entsprechen -30 Sekunden-. Die Herausforderung liegt neben der Kürze in der emotionalen, bildhaften Sprache, die positive Assoziationen wecken soll.
Vorab entwerfen und üben!

Kontakte knüpfen

Das wichtigste Ziel zur Umsetzung ist es, die Orte der Begegnung ausfindig zu machen. Hier kann man sehr gut in private und geschäftliche Bereiche unterscheiden. Private Networking-Umgebungen sind:
Familie und Bekanntenkreis, Freizeit – Sport, Hobbie, Kultur.

Ehrenämter in privatem oder wirtschaftsnahem Kontext, zbs. Als Vorstand im Verein. Der Win kommt hier gleich doppelt daher: Neben der Sichtbarkeit und dem Netzwerk, kann man Organisationsgeschick und Führungskraft unter Beweis stellen.

Geschäftliche Networking-Bereiche innerhalb eines Unternehmens oder Organisation sind Besprechungen aller Art, Projekte, Arbeitskreise und auch privatere Treffen wie der Stammtisch oder Feiern jeder Art.

Besonders relevant sind Messen, Kundenevents, Fortbildungen und soziale Business-Netzwerke.

Klassisch formelle Netzwerke sind Gewerkschaften, Business Clubs zu kulturellen Angeboten, politische Parteien und Fördervereine, genauso wie Religionsgemeinschaften, Gründerzentren interessant, genauso wie Unternehmensnetzwerke und berufsbezogene Netzwerke.

Wenn noch nicht klar ist, welches dieser Netzwerke am Besten zu Dir passt, könntest Du dich aber bereits informiert halten, - dabei helfen Newsletter, Eventverteiler und auch ein Blick auf Vorbilder kann sich lohnen.

Erfolgsbausteine

Wie kann man den positiven Nutzen der Netzwerke für sich erhöhen und seine Netzwerkziele erreichen?

Den Sprung vom Small Talk zum Business-Talk zu schaffen, bedeutet an der richtigen Stelle sein beruflichen Anliegen einzuflechten. Nachdem der Small-Talk auf die Beziehungsebene abzielt, soll der Businesstalk den fachlichen Bezug einbinden.

In der Berufswelt geht es darum, seine Leistung sichtbar zu machen. Wer immer wartet, dass andere auf ihn zukommen, vergibt wertvolle Chancen. Die Maßgabe ist also, sich zu trauen und mutig zu sein.

Im Gedächtnis bleibt, wer etwas Besonderes an sich hat. Die Fragen kann also sein, welches Image möchte ich verkörpern und wie kann ich das sichtbar machen? Vllt gibt es besonderes Hobby, dass man teilen kann oder ein äußeres Merkmal, dass man in Szene setzen kann. Wer eine Geschichte erzählt, bleibt im Gedächtnis.

Gemeinsamkeiten verbinden. Ziel des Small-Talks sollte immer sein, eine Beziehung auszubauen und das gelingt bekanntermaßen am besten über Gemeinsamkeiten.

Die wichtigsten Kommunikationskniffe sind hier aktives Zuhören und offene Fragestellungen.

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Umgang mit neuen Kontakten

Das allerwichtigste Prinzip im Umgang mit neuen Kontakten ist: zuerst geben, dann nehmen, man kann alles im Leben erreichen, wenn man bereit ist, anderen zu helfen, zu bekommen, was sie sich wünschen. Die Arbeit und Zeit, die man einbringt, ist immer ein Investition in sich und sein Netzwerk. Diese Investition kann sich lohnen oder auch nicht, wie im Geschäftsleben.

Je nachdem, um welche Art von Beziehung es geht, kann man sich immer mal wieder in Erinnerung bringen, interessante Informationen oder Events teilen.

Abkürzung gefällig?

Wer zielgerichtet und ohne Umwege zu einem kleinen, effektive Netzwerk,
- einer Art INNER CIRCLE für Erfolg- kommen möchte, für den sind Mastermind-Gruppen vielleicht genau das Richtige. In einem geschützten Rahmen tauschen ich hier Expertinnen über einen längeren Zeitraum aus, verfolgen gemeinsam Ziele und stehen sich mit Rat und Tat gegenseitig zur Seite.

Fazit:

Ein etwas provokanter Spruch besagt: 'Männer pflegen ihre Netzwerke, Frauen ihre Angehörigen“. Denn würden wir so natürlich nie unterschreiben. Frauen haben nicht nur das Zeug, sondern vor Allem die Fähigkeiten zum erfolgreichen Netzwerken und müssen den Männern in Nichts nachstehen.

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Podcast #2 Nachhaltig Netzwerken

In unserer modernen und digital vernetzten Welt wirkt es so, als wäre der nächste Kontakt nur einen Mausklick entfernt. Doch wenn es um den Aufbau eines belastbaren und wertvollen beruflichen Netzwerkes geht, sind anonyme LinkedIn-Bekanntschaften und unzählige Instagram-Follower nur bedingt hilfreich.

Beim erfolgreichen Netzwerken geht es um echte Bindungen, Kooperationen und einen gemeinsamen Benefit.

Damit das gelingen kann, beleuchten wir in unserer 2. Podcast-Folge was ein Netzwerk zu leisten vermag, wie man eine sinnvolle Strategie entwickelt und umsetzt; Kontakte knüpft und hält und welche Erfolgsbausteine es gibt.

Podcast #1 Einzelkämpferin oder StartUp-Team?

In unserer allerersten Podcast-Folge beleuchten die beiden Gründerinnen von FEMBER die Vor – und Nachteile einer Gründung im Alleingang versus derer im Team und geben spannende, persönliche Insights!

Alleine oder im Team gründen

Alleine oder im Team gründen

Der Gründerinnenaustausch

Einzelkämpfer oder Start-Up-Team?

Wie unterscheidet sich die Arbeitswelt von Solo-Gründern und Gründungsteams?

Worin Vor- und Nachteile bestehen und welche Aspekte dabei relevant sein können, beleuchten die Gründerinnen von FEMBER UG. Beide können echte Erfahrungswerte teilen, sowohl aus ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit im Gründungsteam, als auch aus der Perspektive als Solopreneure.

Ein erster Vergleich

Alleine gründen

Freiheit und Verantwortung

Der Wunsch ein Unternehmen zu gründen, geht oftmals damit einher, sich ein berufliches Umfeld schaffen zu wollen, das den eigenen beruflichen Werten entspricht. Diese Werte sind: Freiheit, Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung. Und so liegt der wesentliche Vorteil in der Gründung allein auch in genau dieser kompletten Flexibilität und Freiheit, die oft angestrebt wird. Entscheidungen können schnell und unabhängig getroffen werden, eigene Ideen umgesetzt werden. Es entfallen zeitaufwendige Absprachen und der finanzielle Gewinn muss nicht geteilt werden.

Alles allein entscheiden und umsetzen zu können, bedeutet aber auch, dass das Projekt nicht so schnell vorwärts kommt. Die eigenen Kompetenzen und das Netzwerk sind begrenzt, man kann Meinungen und Ideen nicht kontinuierlich abgleichen oder gar weiterentwickeln, denn für jedes Problem gibt es immer nur EINE Sichtweise. Das Erreichen von (Zwischen-)Zielen wird nicht kontrolliert, es liegt immer an der eigenen Motivation und dem Engagement, seine Aufgaben zu erfüllen und Deadlines zu halten. Das finanzielle Risiko trägt eine einzelne Person.

Im Team gründen

Abrieb und Auftrieb

Im Team zu gründen kann spannend und anstrengend gleichermaßen sein. Sich untereinander abstimmen zu müssen ist in jedem Fall zusätzlicher Zeitaufwand. Längere Entscheidungswege kosten Zeit und Nerven. Dort, wo Menschen miteinander arbeiten, kann es zu Konflikten kommen und zwischenmenschlichen Differenzen kommen, die gelöst werden müssen.
Manchmal kennen sich Gründungsteam bereits länger, andernfalls kommt die Zusammenarbeit erst neu zustande. In jedem Fall muss man bereit sein, einen Vertrauensvorschuss zu gewähren und Enttäuschungen zu riskieren.
Auch finanzielle Themen müssen klar geregelt und der Gewinn fair geteilt werden.

Nicht zuletzt wird dafür auch das Risiko halbiert. Hindernisse können gemeinsam bewältigt und ein Motivations-Tief besprochen werden. Ideen und Meinungen abzugleichen bedeutet dann, immer mehr als nur eine Perspektive auf eine Thema einzunehmen.

In einem Team, das sich ergänzt, kann jeder seine Stärken einbringen und trotzdem die Verantwortung für das Große und Ganze behalten. Das Projekt entwickelt sich viel schneller weiter, wenn Aufgaben geteilt, Deadlines festgesetzt und deren Umsetzung kontrolliert wird.
Ein Team bietet Sicherheit einerseits, aber auch die Chance, gemeinsam an Herausforderungen zu wachsen und sich persönlich weiter zu entwickeln.

Die Insights

Der persönliche Einblick

Die Sonnen – und Schattenseiten einer Sologründung und die einer Gründung im Team kann wohl am besten jemand vergleichen, der beide Seiten kennt. Nach diesem ersten Überblick ergänzen die beiden Gründerinnen Maria Yullah und Marie Palmie die Betrachtung um einige persönliche Einblicke.

Der Start in Selbstständigkeit war für Marie stark damit verbunden nicht mehr nur "ein Glied in der Kette" sein zu wollen. Einer weiterer Beweggründe war der Wunsch, sich selbst zu verwirklichen und dabei einen eigenen Beitrag zu leisten und nicht zuletzt, sich selbst herauszufordern und daran zu wachsen. Herauszufinden, wie schnell eine eigene Gründungsidee umsetzbar sein kann, fand sie besonders spannend.

Zurückblickend ist Ihr Resümee, dass man zu zweit sehr viel mehr -in kürzerer Zeit- bewirken und gemeinsam Veränderungen schneller vorantreiben kann. Dabei ist der partnerschaftliche Austausch genauso wichtig, wie die der Anspruch, trotzdem ein absolutes Mitbestimmungsrecht zu behalten. Marie sagt, der Vorteil sei, dass man alles steuern könne, ohne alles auch selber tun zu müssen.

Dabei hatte sie an eine potentielle Co-Gründerin lediglich den Anspruch, es gemeinsam schaffen zu wollen - verbunden mit der Offenheit, das „Wie“ gemeinsam zu entwickeln.

Angst vor Verlust der Freiheit ,sagt sie, gab es nicht. Sich gemeinsam zu einem Thema austauschen, Meinungen und Standpunkte diskutieren zu können, sei allerdings maßgeblich.
Im Hinblick auf die Zukunft ist die größte Herausforderungen aus Ihrer Perspektive, ein wachsendes Unternehmen zu begleiten und auch den Teamaufbau zu meistern.

 

Marias Start als selbstständige Trainerin bot ihr die Möglichkeit berufliche Werte mit einem beruflich leidenschaftlich besetzten Thema zu verbinden. Dem ambitionierten Start folgte die Erkenntnis, dass man nicht in jedem Fachbereich der Gründung ein Experte sein kann und es mitunter zeit – und kräfteraubend sein kann, sich all das Wissen selbst anzueignen oder einzukaufen.
Rückblickend bringt die Gründung als Einzelunternehmerin viel Freiheit und die Chance, schnell über sich hinaus zu wachsen.

Als jedoch klar war, dass aus dem Projekt „Fember“ ein richtiges StartUp werden soll, war für Maria auch klar, dass die Gründung nur mit einer anderen Person an ihrer Seite realisiert werden kann.

Als erste Plattform, die sich ausschließlich dem Thema Mastermind-Gruppen für Frauen im Beruf widmet, sollte FEMBER auch in dem Leitgedanken einer Mastermind-Gruppe – also der Zielerreichung Einzelner durch die Stärke einer Gruppe – entwickelt werden.

Diese Entscheidung sollte sich bewähren, denn während Maria den Blick aus der Perspektive „Weiterbildung“ mitbringt, kann Marie das Projekt aus „Produktsicht“ einschätzen und voranbringen. Stärken und Sichtweisen bereichern sich optimal.

FAZIT

Das Fazit beider Gründerinnen zeigt auf, dass man durch die Arbeit in einem Gründerteam nicht an Autonomie einbüßt, sondern die verschiedenen Perspektiven und die Arbeitsteilung dafür sorgen, dass Ideen insgesamt zügiger und erfolgreicher umgesetzt werden können.

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Networking unter Frauen

Networking unter Frauen

Das Geheimnis vom Erfolg

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Erfolgreiche Menschen sind auch hervorragende Networker. Heutzutage reicht es nicht mehr, mit Leistungen zu glänzen. Aus Kontakten entsteht Zusammenarbeit, es werden Deals und Kooperatoinen unter Bekannten geschlossen.

Und während es scheint, als wäre berufliches Networking für Männer ein Leichtes, fällt es vielen Frauen schwer. Was steckt dahinter? Und welche Lösungen gibt es?

Sie organisieren problemlos Feste, kennen den besten Caterer der Stadt, sind in unzähligen WhatsApp-Gruppen vernetzt und stets bestens informiert. Was Frauen im sozialen Bereich scheinbar mühelos von der Hand geht, lässt sich für viele nicht so einfach ins Berufsleben übertragen. Der Besuch von beruflich orientierten Netzwerkveranstaltungen ist für viele unliebsam und zeitaufwendig.

 

Evolution des Networking von Frauen und Männern

Eine spannende These besagt Folgendes: Während der Zeit, in der die Mensch in Höhlen lebten, waren es die Männer, die raus gegangen, um im Freien zu jagen, während Frauen sich grundsätzlich eher "nach innen ausrichten mussten", die Familie zusammenhielten, sich ums Gemeinwohl kümmerten und so nicht viel Platz und Raum zur Entfaltung einnehmen konnten.

Selbstkritik als Hemmnis

Fragt man Frauen heute, was ihnen am Netzwerken schwerfällt, geben diese zumeist ausgesprochen intelligenten und leistungsstarken Frauen verschiedene Gründe an. Besonders häufig heißt es «Ich kann mich selber nicht gut verkaufen.» Gerade diejenigen, die durch tolle Projekte und Leistungen glänzen könnten, betreiben ein extrem hohes Maß an Selbstreflexion, welches anschließend in Selbstkritik kippt.

Bescheidenheit ist eine Zier....

Hat man diese Stufe überwunden, erleben viele Frauen oft folgendes Phänomen: Man steht in einer Runde zusammen und jemand berichtet vollumfänglich von seinen großen beruflichen Projekten und Erfolgen. Frauen halten sich dann oft höflich zurück, hören zu, nicken aufmunternd .....und kommen zu kurz.

Das mag nett gemeint sein, hat allerdings einen riesigen Nachteil: Wenn keiner weiß, was Frau gerade beruflich treibt, wird sich später bei der Vergabe von Jobs oder Aufträgen an sie erinnern. Frauen müssen sich überwinden und aktiv erzählen, womit sie sich beruflich befassen, was sie benötigen und so den Teilnehmern eine Chance geben, Unterstützung und Hilfe anzubieten.

Die Kraft der Hobbies

Unterhaltungen, die sich ausschließlich auf Gesprächsthemen wie Karriere und berufliches Fortkommen beziehen, reichen als abendfüllendes Thema nicht aus und können schnell langweilig werden. Um eine echte Beziehung aufzubauen, kommt es auf Hobbies und gleiche Vorlieben an. Sympathie ist das A und O. Frauen sollten also darauf achten, dass sie eine Aktivität, ein Hobby oder ein spezielles Thema finden, über das sie mit anderen reden und sich austauschen können.

Menschen sympathisieren mit denen, die ihnen ähnlich sind und die gleiche Interessen und Vorlieben pflegen. Das verbindet nachhaltiger, als nur das gleiche Studienfach.

Und noch ein kleiner Tipp: Eine Studie besagt auch, man ist erfolgreicher, wenn man eine Art optisches Wiedererkennungsmerkmal hätte. Das könnte ein spezieller Look oder eine Frisur sein oder, wie bei meiner guten Bekannten Gloria, ihre speziellen Looks, die sie immer mit Netzstrümpfen kombiniert. Ohne diese trifft man sie auf keinem wichtigen Event an.

Der INNER CIRCLE

Selbst mit der besten Taktik und einer guten Strategie, schafft man es bei großen Netzwerkevents nicht, mit allen relevanten Personen ins Gespräch zu kommen. Und häufig ist der Austausch nicht zielführend, denn aus 50 Teilnehmerinnen genau die zu treffen, welche einen gerade weiterbringen würde ist so gut wie unmöglich.

Gerade für Frauen kann es daher besonders hilfreich sein, neben einem größeren Netzwerk noch einen weiblichen „Inner Circle“ zu haben. Dieses kleinere innere Netzwerk funktioniert, weil dessen Pflege viel intensiver ist, das heißt es muss mehr Zeit investiert werden. Der Vorteil ist, dass in diesem Netzwerk Frauen verbunden sind, die selbst ein wertvolles Netzwerk haben. Man stärkt sich gegenseitig, verhilft sich schlussendlich zu Selbstvertrauen.

Und woher bekomme ich so einen tollen, diversen Inner Circle? Laut Studie ist es hilfreich, wenn man sich nicht nur mit den besten Freunden verbindet oder den Menschen, die direkte Kollegen sind.

Man sollte sich in Situationen begeben, in denen man auch wirklich neue Menschen kennenlernt, die nicht genau die gleichen Leute kennen wie man selbst.

Das klingt anstrengend, lohnt sich aber.

Mach mit bei unseren Female Mastermind Groups!

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