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Die Perfektionismus-Falle

Die Perfektionismus-Falle

Auf den ersten Blick erscheint perfektionistisches Streben als gar nicht so schlimm. Perfektionismus galt lange Zeit sogar als Stärke und nicht als Problem. Doch wie bei dem Salz in der Suppe entscheidet die Dosierung, ob es uns nützt oder schadet.

Heute weiß man: übertriebener Perfektionismus schadet Psyche und Gesundheit. Es können Leidensdruck, körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen bis hin zum Burn-out-Syndrom aus ihm erwachsen.

Perfektionismus – ein Frauenthema?

Frauen lernen bereits in ihrer Kindheit, auf die Bedürfnisse anderer einzugehen und eigene Bedürfnisse hinten anzustellen. Als Folge davon, scheuen sie sich, Nein zu sagen, und überfordern sich so.

Hinter dem Streben nach Perfektion verbirgt sich daher oft der Versuch, negative Gefühle zu vermeiden. Oftmals handelt sich um Angst vor
Ablehnung, Konflikten oder Fehlern, um Minderwertigkeitsgefühlen und zu stark ausgeprägtem Verantwortungsgefühl für andere Menschen.

Doch woran kann man merken, dass die eigene Gewissenhaftigkeit zu groß ist?

Anzeichen, dass Dein Perfektionismus toxisch ist

  • Wenn Du scheiterst fühlst Du Dich wertlos
  • Du verlierst Dich in Details und brauchst deshalb für viele Dinge länger als geplant.
  • Du scheust Dich vor Entscheidungen – vor allem, wenn Du Dich dabei auf Dein Bauchgefühl verlassen musst.
  • Du kannst nur schwer mit Dir zufrieden sein
  • Du hast große Angst vor Herausforderungen und vermeidest es lieber, spontan neue Aufgaben zu übernehmen
  • Du kannst kein Lob annehmen
  • Es fällt Dir schwer, etwas zu Ende zu bringen
  • Du rechnest stets mit negativer Kritik
  • Du ärgerst Dich extrem über Fehler – sowohl über Deine eigenen als auch die von anderen
  • Du fühlst Dich oft ausgebrannt und erschöpft oder fragst Dich, wie lange Du noch durchhalten kannst.

Wenn Du mehrere dieser Anzeichen bei Dir wiedergefunden hast, könnte es vielleicht sein, dass Deine Gewissenhaftigkeit übertrieben ist.

Doch wie kann man aus der Perfektionismus-Falle ausbrechen?

Konkrete Hilfestellungen, wie Du Deinen Perfektionismus überwinden kanns

Nein sagen lernen!

Deine Grenzen sind genauso wichtig, wie der anderen Person.
Dein Gegenüber wird es aushalten, wenn es Du ihm Deine Hilfe auch mal verweigerst. Und wenn nicht ist die Beziehung im Ungleichgewicht.

Du bist nicht für ALLES verantwortlich

Manchmal verordnet man sich Aufgaben, die man delegieren kann oder die zu diesem Zeitpunkt gar nicht erledigt werden müssen.

Stell Dir immer mal wieder die Fragen:
„Muss ich es wirklich tun?“
„Bin ich die Einzige, die es tun kann?“
„Wenn ja, muss ich es jetzt tun?“

Stichwort: Delegieren lernen!

Mut zur Lücke

Oft verschwenden wir Energie in übertriebene Sorgfalt.
Lass eine Kleinigkeit bei einer Deiner alltäglichen Aufgaben weg, z. B. bei einer E-Mail ein zweites Mal drüberlesen, eine Rechnung ein drittes Mal nachrechnen oder etwas Ähnliches.

Vielleicht kannst Du auch eine Aufgabe im Haushalt probeweise nur jeden zweiten Tag erledigen statt täglich. Achte dann mal darauf, ob die Welt davon untergeht.

Prioritäten setzen lernen

Du musst Deine Ansprüche an Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit ja nicht komplett und überall über Bord werfen – doch Du solltest lernen, sie da anzubringen, wo es sich lohnt, und das große Ganze im Blick behalten.

Dich mit Fehlern anfreunden

Fehler sind einfach gut. Angst vor Fehlern lähmt uns und schränkt uns in unserer Freiheit und Entfaltung ein. Meistens bewerten wir unsere eigenen Fehler viel schlimmer, als andere es tun, und wenn Du mal zurückdenkst: Wann hast Du mit einem Patzer das letzte Mal eine Katastrophe ausgelöst?

Positives Feedback annehmen

Wie beurteilen Dich Deine Freundinnen oder vielleicht auch Vorgesetzte? Statt Dich immer nur an Deinen eigenen Ansprüchen zu orientieren, lerne darauf zu vertrauen, wie andere Dich einschätzen. Hör Dir an, was sie zu sagen haben, und glaube ihnen, wenn sie Dir Komplimente machen.

Selbstwert stärken lernen

Selbstliebe lernen und Dein Selbstwertgefühl sind langwierige Prozesse, die Zeit brauchen. Es geht hierbei darum, sich selbst besser kennenzulernen und auch auf die "vermeintlich kleinen Erfolge" im Alltag stolz zu sein.

Unterstützung im Austausch mit Gleichgesinnten

Wie wir nun wissen, stecken Frauen besonders häufig in der Perfektionismus-Falle fest. Ein Austausch unter Gleichgesinnten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und sich ebenfalls dem Themen stellen wollen, kann sehr bereichernd und unterstützend wirken!

 

 

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Deine Erfolge und Leistungen als Frau sichtbar machen

Deine Erfolge und Leistungen als Frau sichtbar machen

3 Wege zu mehr Sichtbarkeit

In Vorständen und Führungspositionen unterrepräsentiert und mit 15,7% Anteil am Gründungsgeschehen weit zurückgelassen:

erfolgreiche Frauen sind in Wirtschaft weniger sichtbar als die männlichen Kollegen.

Nicht umsonst gibt es den Begriff Karrierefrau, wohingegen niemand vom Karrieremann spricht. Frauen und beruflicher Erfolg sind also eine Ausnahme?

Auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie Frauen es schaffen  können, Ihre Leistungen sichtbarer zu machen, um ihr eigenes Business oder ihre Karriere voranzubringen, haben wir in unserem
neuen Event-Form "Network & Learn" zum Auftakt eine echte Expertin zum Thema eingeladen: Sabine Grosser.

Sabine Grosser ist Trainerin und Business-Coach, berät sowohl Firmen als auch Einzelklientinnen. Sie ist Expertin, wenn um das Thema "authentische Wirkung" und die Verbindung von innerer und äußere Haltung geht, - zudem engagiert sie sich bereits länger in Frauenverbänden.

Wir konnten in einem spannenden Gespräch mit Sabine viele hilfreiche Tipps und Einsichten gewinnen.

Drei mögliche Schritte auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit und Selbsterkenntnis möchten wir daher gen mit Euch teilen!

1 Ressourcenaktivierung

Wir alle haben in unserem Leben bereits Erfolge erzielt, Hindernisse überwunden und Herausforderungen gemeistert. Die Bewusstmachung dessen nennt sich Ressourcenaktivierung.

Die erfolgreiche Aktivierung von Ressourcen führt zu einer positiveren Selbstwahrnehmung, einem gesteigerten Selbstbewusstsein und höheren Motivation.

Der Aktivierungsprozess erhöht das Engagement und die Selbstverpflichtung. Schwierigkeiten, Herausforderungen und Probleme werden in Zukunft besser angegangen und gemeistert.

In einer schwierigen Situation kannst Du auf vergangene Erfolge, vielleicht eine ähnliche Situation blicken und Dich fragen:

  • Was kannst Du besonders gut? Worin liegen Deine Kompetenzen?
  • Hast Du bereits einmal positives Feedback bekommen?
  • Wie hast Du das beim letzten Mal geschafft?
  • Welche Deiner Fähigkeiten hast Du genutzt?
  • Welche Kompetenz oder Fähigkeit würdest Du Dir wünschen?
  • Woran würden andere merken, dass Du diese Fähigkeit haben?

 

Aber auch:

  • Wie hast Du Dich dabei gefühlt?
  • Wer oder was hat Dir dabei geholfen?
    Auch Dein unmittelbares Umfeld, ein bestärkender Partner, eine vertrauensvolle Freundschaft kann eine Ressource sein.

2 Stärken kennen und benennen

Viele Menschen, gerade Frauen können stundenlang über ihre Fehler reden, was sie gern an sich verändern und verbessern wollen, aber wenn es um Ihre Stärken geht, müssen viele lange überlegen. Ein wesentlicher Faktor hierbei ist, dass uns unsere Stärken oft so selbstverständlich erscheinen, dass wir Ihnen keinen besonderen Wert zumessen - sie sogar für selbstverständlich halten, obwohl sie das nicht sind.

Mit diesen Fragen kommst Du Dir selbst auf die Spur:

Was kann ich wirklich ausgezeichnet?
Was kann ich gut?
Welche Fähigkeiten machen mir am meisten Spaß?
Welche Qualifikationen habe ich im Laufe der Zeit erworben?
Welche Kompetenzen machen mich in meinen Augen erfolgreich?
Worin sehen andere meine Stärken?
Inwieweit stimme ich ihrer Einschätzung zu?
Inwieweit stimme ich nicht zu?

Am besten lassen sich diese Fragen beantworten, wenn unterschiedliche Lebensbereiche wie etwa Beruf, Partnerschaft, Familie, Freundschaften, Verein, Hobby, Sport, Ehrenamt etc. betrachtet werden.

Auch im privaten Bereich zeigen sich viele Kompetenzen, die Du im beruflichen Alltag nutzen können.

Ein Blick in die Vergangenheit kann sich ebenfalls lohnen:

Was konnte ich schon immer richtig gut?
Was waren meine Stärken in meiner Kindheit und Jugend, im jungen Erwachsenenalter?

Vielleicht sind im Laufe der Zeit einige der Stärken auch in den Hintergrund getreten, weil sie nicht mehr gebraucht wurden.

Nach der eigenen Bestandsaufnahme kannst Du auch in Deinem direkten Umfeld Menschen nach Deinen Stärken fragen.
Sowohl diejenigen, die Dich gut kennen, aber auch Menschen, die nur in bestimmten Lebensbereichen mit Dir Kontakt haben, vielleicht im Beruf oder beim Sport.

3 Berufliche Werte leben

Viele Menschen glauben, dass ihre Fähigkeiten der einzige Hinweis dafür sind, wo sie beruflich stehen. Doch oft sind es die persönlichen  und beruflichen Werte, die stark mitbestimmen, wie sich die Karriere und die berufliche Zufriedenheit entwickeln.

Ganz einfach formuliert: Werte sind Über­zeu­gungen. 

Die eigenen beruflichen Werte zu kennen, kann Dir dabei helfen, Prioritäten und Ziele festzulegen. Entlang Deiner beruflichen werte kannst Du feststellen, ob die Art Deiner Tätigkeit, das berufliche Umfeld und auch alle anderen Faktoren, Dir voll und ganz entsprechen.

Ist einer Deiner stärksten beruflichen Werte zum Beispiel Selbstbestimmung und Freiheit, würde ein Angestelltenverhältnis in einem stark strukturierten Konzern dem entgegenstehen und Dich vermutlich langfristig unglücklich machen. Sollte hingegen Sicherheit und Routine ein starker Wert sein, entspricht Dir diese Arbeitssituation bestimmt schon viel eher.

Wenn du Deine Werte, ins­be­son­dere im beruf­li­chen Kon­text, herausfinden möchtest, dann kann fol­gende Übung hilf­reich sein:

Notiere in einer Liste unter­ein­an­der geschrie­ben alle Tätig­kei­ten, die Du in Deinem beruf­li­chen Alltag aus­führst. Das können Kun­den­ge­sprä­che sein, das Pfle­gen von älte­ren Men­schen, das Erstel­len von Texten oder das Kal­ku­lie­ren von Bud­gets.
Notiere darunter:
Was ist der Nutzen hinter dieser Auf­gabe? Was stelle ich damit sicher?
Danach, frage Dich erneut:
Was ist das höhere Ziel hinter dieser Auf­gabe? Gibt es ein höhe­res Ziel? Was wird even­tu­ell damit erreicht — in einem grö­ße­ren Kon­text? Bei­spiele können hier ​nach­hal­ti­ges und res­sour­cen­scho­nen­den Wirt­schaf­ten sein.

Welche Begriffe stehen auf der Liste?
Was ist Dir wich­tig und wann Du intui­tiv eher eine ableh­nende Hal­tung ein­ge­nom­men?
Unter­strei­che nun die Begriffe, die für Dich wich­tig und sinn­voll sind. Wel­cher Wert, ist für Dich per­sön­lich wich­tig?

Was sind die Begriffe, die für Dich beson­ders her­vor­ste­chen? Diese Übung kann helfen, Dir über Deine Werte bewusst zu werden und zeigt auch, inwie­weit Deine aktu­el­le berufliche Tätigkeit mit dem über­ein­stimmt.

(Ori­gi­nal­übung aus  ​“Posi­tive Psy­cho­lo­gie: Ein Hand­buch für die Praxis” von Dr. Daniela Blick­han)

Werte können sich ver­än­dern, denn das Leben ist stän­dig im Wandel.
Es lohnt sich also, auch regelmäßig seine beruflichen Werte zu hinterfragen.

FAZIT

Der Weg zu mehr Sichtbarkeit führt entlang der Selbsterkenntnis zu einem authentischen Ich. Denn wer sich selbst und damit seine Stärken und Werte kennt; wer sich seiner Kompetenzen und Ressourcen bewusst ist, kann für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche einstehen.

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Kind oder Gründung? Beides!

Kind oder Gründung? Beides!

Laut dem Female Founders Monitor sind Gründerinnen und Gründer im Mittel etwa 35 Jahre alt, wenn sie ein StartUp gründen. Die größte Gruppe gründet zwischen ihrem 30. und 40. Lebensjahr (45,9 %).

Die typische Phase der Unternehmensgründung fällt damit genau mit der Zeit der Familienplanung zusammen.

Was bedeutet es, für Frauen mit Kind zu gründen und selbstständig zu sein? Mit welchen Herausforderungen sehen sich selbstständige Mütter konfrontiert?

Wenn der alte Job nicht mehr zum neuen Leben passt

Eine Mutterschaft verändert das Leben von Frauen grundsätzlich.

Neben der Findung in die neue Rolle als Mutter kann diese Neuausrichtung auch die berufliche Zukunft mit einbeziehen. In diesem Lebensabschnitt werden oft die eigenen Werte in Frage gestellt. Nicht selten fällt der Entschluss, sich beruflich neu aufzustellen und etwas Langfristiges aufzubauen. Oder aber, den nächsten Schritt zu wagen.

Dabei steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erstmals eine zentrale Rolle.

Der entscheidende Vorteil einer Selbstständigkeit ist die freie Zeiteinteilung. Wenngleich Selbstständige tendenziell eher mehr arbeiten, so können sie immerhin selbst entscheiden, wann.

Tagesabläufe lassen sich so individuell gestalten und Unvorhergesehenes kann flexibel eingeplant werden.
Das übliche 9 to 5 kann genau diese Flexibilität, die Kinder ihren Müttern abverlangen, nicht bieten.

Wiedereinstieg mit eigenen Regeln

Eine Gründung kann damit gerade für Mütter gute Gelegenheit sein, um nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben einzusteigen, - und zwar zu den eigenen Regeln!

Denn gerade die Flexibilität und Selbstbestimmtheit der mit einer selbstständigen Tätigkeit einhergeht, ist ein Aspekt, der Frauen und auch dem Familienleben sehr zugutekommen kann.

„Frauen mit Kind sind wahnsinnig effizient, denn sie takten ihren Tag konsequent durch und wissen zu jeder Zeit, wo ihre Prioritäten liegen." Verena Pausder

Die Gründung mit Kind ist eine Medaille mit zwei Seiten

Das offensichtlichste Argument: Wer angestellt arbeitet, hat einen sicheren Verdienst, Urlaubstage und Wochenenden.

Eine freiberufliche oder selbstständige Tätigkeit ist daher nicht nur unsicher, sondern auch sehr fordernd. Um keinen Konflikt zwischen deinen Elternpflichten und den eigenen Projekten entstehen zu lassen, müssen diese beiden Rollen klar abgegrenzt werden.

Gerade, wenn man im Homeoffice tätig ist, erscheint man auch in "Arbeitsphasen" verfügbar und ansprechbar zu sein. So kann es unter Umständen zu Frust auf allen Seiten kommen und schwierig sein, in Ruhe zu arbeiten.

Erfolgsfaktor soziales Netz

Das bringt die wichtige Voraussetzung für das Gründen mit Kind hervor: Dein Partner und deine Familie müssen hinter Dir stehen!

Wenn Du selbstständig bist, brauchst Du den Rückhalt der Menschen, mit denen du dein Leben teilst.

Angefangen bei Freunden und dem Partner, der an der Seite steht bei emotionalen Talfahrten und Unsicherheiten, bis hin zu Großeltern, Verwandten oder anderen vertrauten Menschen, die in Notlagen als Babysitter einspringen können: Es braucht ein soziales Netz, das Deine Einsatzfähigkeit absichert.

Gründung im Nebenerwerb

Wer gründen möchte und finanziell auf die Einnahmen angewiesen ist, braucht bereits zum Start eine ordentliche Kapitaldecke und einen langen Atem. Da kann es einfacher sein, nebenberuflich zu gründen und die eigene Idee erst einmal auszutesten.

 

Im Austausch bleiben

Die meisten selbstständigen Mütter – gerade zu aktuellen Zeiten – wählen zunächst das Home Office, wenn sie sich selbständig machen.

Aus nachvollziehbaren Gründen: Es spart Kosten und ermöglicht Vereinbarkeit.

Gleichzeitig bleibt der Austausch mit anderen Frauen und Unternehmerinnen, die vllt in einer ähnlichen Situation sind, auf der Strecke. Es kann hier helfen, sich bewusst und proaktiv passenden Austausch zu suchen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Mastermindgruppen sehr gut!

Eine Gruppe verbündeter Frauen gibt einen geschützten Rahmen vor, dient der Motivation, Inspiration und dem Sparring in Business-Fragen.

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Traumberuf Coach? Eine spannende Branche und Ihre Herausforderungen!

Traumberuf Coach? Eine spannende Branche und Ihre Herausforderungen!

Coach, Berater, Supervisor oder doch Mediator? Die Titel und Fachbereiche in der Weiterbildungsbranche sind breit gefächert. Es gibt Weiterbildungsangebote für die unterschiedlichsten Gebiete, Branchen und Lebensbereiche.

Von Seminaren zu Führungskompetenz für große Unternehmen, Einzelcoaching zu Verhandlungsführung, über Mental-Coach bis hin zu Paarberatung in Liebesangelegenheiten scheint die Bandbreite nahezu unendlich.

Doch egal wie vielfältig sich der Markt präsentiert, der Coaching/Trainer-Job basiert auf der immer selben Grundlage: Es um Hilfe zur Selbsthilfe und darum, Klient:innen bei der Lösung ihrer Probleme zu unterstützen.

Die Gründung in der Weiterbildungsbranche ist für viele ausgesprochen attraktiv

Das liegt daran, dass der Einstieg in die Selbstständigkeit niedrigschwellig ist. Von der fachlichen Expertise durch Weiterbildungen oder Zusatzqualifikationen natürlich abgesehen, benötigt man kein spezielles Equipment oder teure Maschinen, es müssen keine teuren Rohstoffe gekauft und in Vorleistung gegangen werden. Das finanzielle Risiko bezieht sich damit lediglich auf die Deckung der eigenen Kosten.

Viele gehen zum Start den Weg der Gründung im Nebenerwerb und können sich so austesten, kontinuierlich Ihre Bekanntheit steigern und sich einen Kundenstamm aufbauen.

Doch neben der Flexibilität ist auch die Sinnfrage, - also der Wunsch, sein Wissen zu teilen und andere zu unterstützen, einer der wichtigsten Gründe, die vor Allem Frauen in diesem Bereich zu Gründung bewegt!

Lebenslanges Lernen

Längst sind die Themen "Persönlichkeitsentwicklung und berufliche Selbstverwirklichung" in unserer gesellschaftlichen Mitte angekommen.

Nach einer Umfrage des bbw e.V. ist berufliche Weiterbildung über alle Altersklassen hinweg fester Bestandteil der Karriereplanung. Fast dreiviertel aller Erwerbsfähigen halten lebenslanges Lernen und berufliche Weiterbildung für unverzichtbar oder sehr wichtig.

Nach dem Ergebnis einer Studie erachten insbesondere überdurchschnittlich viele Selbständige (78 %) sowie Beschäftigte in höheren Positionen (85 %) berufliche Weiterbildung für unerlässlich.

Mastermind-Gruppen haben sich als effektives Tool zur Weiterbildung gewährt. So ist es nicht verwunderlich, dass Selbstständige und gerade diejenigen, die selbst aus der Weiterbildungsbranche kommen, selbst Mastermind-Gruppen für sich nutzen, um sich aktuellen Herausforderungen zu stellen.

Mit welchen konkreten Herausforderungen sehen sich Coaches und Trainerinnen konfrontiert?

Eine Boombranche zieht viele Menschen an. Das betrifft sowohl Kunden, als auch jene, die Stück vom Kuchen abhaben möchten. Um sich in diesem Haifischbecken einen Platz zu sichern, braucht es eine gute Strategie.

Eine glasklare Positionierung kann hier Abhilfe schaffen

Der Spezialist für komplizierte Handbrüche wird immer mehr verdienen als der Allgemeinarzt, auch wenn beide Medizin studiert haben.

Woran das liegt? Der Handchirurg ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Das lässt sich wunderbar auch auf den Weiterbildungsmarkt und alle anderen Branchen übertragen.

Du hast eine Spezialisierung als Konfliktberaterin gewählt?

Es macht jedoch einen Unterschied, welchen Konflikt Du lösen möchtest. Ob sich zwei Liebende, zwei Kollegen oder zwei Abteilungen in einem Konzern streiten, macht einen großen Unterschied. Zum „Bearbeiten“ dieser Konflikte benötigt es auch eine unterschiedliche Kompetenzen.
Folglich: auch eine Konfliktberaterin muss sich spezialisieren.

Ist das eigene Profil geschärft, stellt sich die Frage:
Wen spreche ich mit meinem Angebot eigentlich genau an?

Ohne eine exakt definierte Zielgruppe ist keine gezielte Kundenansprache möglich

Eine Katze weiß: Es wäre vergebene Liebesmühe, ein Wildschweine zu jagen. Also fängt sie Mäuse. Ein solches Beuteschema sagt Dir, bei welchen Personen oder Organisationen sich Dein Engagement lohnt. Wer braucht genau Dich als Coaches oder Beraterin?

Die Antwort auf diese Fragen sind:

Das Fundament aller Marketingmaßnahmen

Damit gelangen wir unmittelbar zu einer weiteren großen Herausforderung, vor denen sowohl Gründerinnen als auch etablierte Coaches und Trainerinnen sind immer wieder konfrontiert sehen: Der Marketing- und Vertriebsstrategie.

Diese vielschichtige Aufgabe stellt dabei vor Allem Gründerinnen auf die Probe. Jeder Coach, jede Trainerin braucht eine Strategie, wie er die Aufmerksamkeit von Noch-nicht-Kunden weckt und diese dann Schritt für Schritt zur Kaufentscheidung führt.

Das mächtigste Werkzeug ist die eigene Online-Präsenz. Wenn Personen oder Organisationen heute einen Berater oder Coach suchen, setzen sie sich meist an den PC und geben bei Google & Co solche Suchbegriffe wie „Karriereberater“, „Karrierecoach“ oder solche Suchwortkombinationen wie „Motivationsberater“ oder „Motivationscoach Berlin“ ein.

Die Aufgabe ist es also, dass Deine Zielkunden Dich im Internet leicht und schnell finden; außerdem, dass Besucher Deiner Webseite rasch den Eindruck gewinnen, dass Du die richtige Person für sie bist.

Der Aufbau einer ansprechenden, professionellen Webseite mit Dir als Aushängeschild ist ein unverzichtbarer und wertvoller erster Schritt.

Denn im Unterschied zu vielen anderen Branchen haben Coaches und Trainer keine Laufkundschaft.

Von der Website aus kann dann auch eine erfolgreiche Social-Media-Strategie entwickelt werden, die passende Kanäle, Formate und Inhalte beschreibt.

Dabei zählt vor Allem Ausdauer und Geduld. Denn wenn es um das langfristige Etablieren einer eigenen Personenmarke geht, gewinnen nicht die Besten das Rennen um die begehrten Aufträge, sondern diejenigen, die Marathonläufer- statt Sprinterqualitäten ausweisen!

Gender Pay Gap in der Coaching-Branche

Die Rauen Coaching-Marktanalyse von 2020 weist für weibliche Coaches ein deutlich geringeres Bruttojahreseinkommen und ein geringeres Honorar pro Zeitstunde auf. Die Unterschiede im Bruttojahreseinkommen lassen sich auch nicht durch einen geringeren Anteil der Berufstätigkeit bei weiblichen Coaches erklären. Das Bruttojahreseinkommen von männlichen Coaches liegt fast 19 % höher und das Honorar pro Zeitstunde fällt über 11 % größer aus.

Auch in der öffentlichen Wahrnehmung sind es zumeist männliche Top-Speaker, die uns auffallen und damit auch Spitzenhonorare verdienen.

Mit fehlender Qualifikationen kann dieser Umstand nicht begründet sein.

Es lohnt sich, einen Blick in Richtung Mindset und Einstellung zu werfen:
Sein Selbstbewusstsein zu stärken, seine Fähigkeiten und Leistungen sichtbar zu machen, auch das ist Teil einer nachhaltigen Vertriebsstrategie!

Ganz im Sinne: „Nur der Überzeugte überzeugt.“ – Joseph Joubert

 

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Ziele erreichen durch eine effektive Jahresplanung

Ziele erreichen durch eine effektive Jahresplanung

The past does not equal the future. Because you failed yesterday; or all day today, or for the last six months; the last 16 years, or the last fifty years of life doesn’t mean anything. All that matters is what are you going to do, Right Now.

– Anthony Robbins, Author and Coach

Finde dein Warum!

Warum möchtest Du dieses Ziel erreichen? Was wird  Dich motivieren, ein ganzes Jahr lang, 365 Tage, an diesem einen Ziel zu arbeiten?

Eines ist gewiss: Ist dein Warum nicht stark genug, wirst du dein Ziel vermutlich nicht erreichen. An dieser Stelle gilt es, ehrlichkeit zu sich selbst zu sein. Solltest Du feststellen, dass Du nicht wirklich weißt, warum Du ein gewisses Ziel erreichen möchtest oder realisieren, dass es ausschließlich von externen Faktoren bestimmt wird, solltest Du das Ziel unbedingt überdenken.

People lose their way because they lose their ‚why‘.
– Michael Hyatt, Autor

 

Deine Ziele und Jahresplanung

Nimm Dir für deine Jahresplanung ausreichend Zeit und wenn möglich, eine Auszeit vom Alltag.

Empfehlenswert ist dann die Erarbeitung von 7-10 Jahreszielen, die gleichmäßig auf Deine persönlichen Lebensbereiche (z.B. Beruf, Gesundheit, Beziehungen, Spirituelles, Finanzielles + Selbstverwirklichung) verteilt sind.

Jetzt kommt dein "Warum" zum Vorschein, denn jedes deiner Ziele sollte mit 5 Motivationen untermauert und verschriftlicht werden. Platziere Deine Hauptmotivation an die erste Stelle.

Formuliere Dein Ziel positiv und anhand der SMART-Methode und stelle sicher, dass alle Kriterien erfüllt sind, damit Dein Ziel realisierbar ist!

Schreibe deine 7-10 Jahresziele an einem Ort deiner Wahl auf und lege für jedes Ziel konkrete Maßnahmen fest.
Verteile deine Zielerreichung gleichmäßig über das Jahr.

Überlege dir nun für jedes deiner Ziel mindestens einen nächsten Schritt.

Was musst du als nächstes tun, um deinem Ziel einen Schritt näher zu kommen? Welche konkreten Handlungen leiten sich ab?

Auf dem richtigen Weg bleiben

Welche Tricks und Gewohnheiten können helfen, das gesamte Jahr über auf dem Pfad der Zielerreichung zu bleiben?

  1. Date yourself: Vereinbare alle zwei bis vier Wochen einen Termin mit Dir selbst. Stelle Dir hierfür an einem für dich passenden Tag einen Regeltermin in deinen Kalender.
    Dieser Termin dient dazu, Deine Ziele zu reflektieren, Deinen Fortschritt zu tracken und die nächsten Schritte zu planen. Idealerweise planst du diesen Termin unter der Woche gleich am frühen morgen.
  2. Ziele visualisieren: Deine Ziele sollten idealerweise sichtbar sein und Emotionen auslösen.Du könntest Dir ein bis drei Quartalsziele aussuchen und diese an einem wichtigen Ort mit entsprechenden Bildern platzieren.Ein regelmäßiger Wechsel der Bilder hilft, nicht blind zu werden.
  3. Dein Accountability-Partner: sollte eine Person sein, die die Sache wirklich ernst nimmt und jemand, den Du bewusst auswählst. Dieser Person bist du Rechenschaft schuldig, - meist beruht dieser Pakt auf Gegenseitigkeit. Es kann auch mehrere Personen für verschiedene Lebensbereiche geben.
  4. Deine Accountability-Group: hier handelt es sich um eine Gruppe ambitionierter Persönlichkeiten, die aus dem verpflichtendem Austausch Motivation und Inspiration schöpfen.

There is one easy step to unhappiness – doing nothing. But unfortunately, that’s exactly what most of us do after we read a book or magazine article [..]: absolutely nothing."
– Jane McGonigal, Autor und Spieleentwicklerin

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Warum Selbstreflexion für deinen Erfolg entscheidend ist

Warum Selbstreflexion für deinen Erfolg entscheidend ist

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ Lucius Seneca

Nicht nur zum Jahreswechsel lohnt es sich, einen Blick nach innen zu richten.

Selbstreflexion besteht im Wesentlichen aus zwei Aspekten:

Zum einen ist Selbstaufmerksamkeit gemeint. Zum anderen die Selbstexploration, gemeint ist deine Neugier und das Hinterfragen, das Analysieren, Auswerten und genaue Betrachten deines Innenlebens.
Selbstreflexion ist damit immer auch eine Art von Entschleunigung.

Welche positiven Vorteile und Effekte kann eine regelmäßige Selbstreflexion bringen?

- Das eigene Innenleben kennenlernen und besser verstehen
- Die Möglichkeit schaffen, um etwas zu verändern, um mit den Problemen und Schwierigkeiten umzugehen
- Besser verstehen, was Dir langfristig guttut und was nicht
- Unabhängiger und frei von Erwartungen von Außen werden
- Eigenverantwortlich und selbstbestimmt leben und handeln
- Das eigene Potenzial voll entfalten
- Sich weiterentwickeln, Ziele verfolgen und erreichen

Orientierung an den Lebensbereichen

Wer eine erste Orientierung zur Selbstreflexion sucht, kann sich auf das Balance-Modell beziehen.
Ein Reflexionsprozess kann sich hiernach an den folgenden Lebensbereichen orientieren:

  • Leistung & Arbeit
  • Beziehungen & Kontakte
  • Körper & Gesundheit
  • Sinn & Zukunft

Dabei beleuchtet man jeden dieser Bereiche separat und kann sich fragen: Wo stehe ich gerade und wo möchte ich hin?

Dieser Reflexionsprozess kann besonders gut in einer geschützten Umgebung funktionieren.

Das kann im Gespräch mit jemandem sein, oder gar in einer Gruppe.

Wie kannst Du nun also im Alltag Raum für Selbstreflexion schaffen?

Zwischen all den Alltagsverpflichtungen, Terminen und To-dos kann es schwierig sein, sich einen Raum für Reflexion zu schaffen.

Die Grundvoraussetzung und Bedingung dafür, dich intensiver und regelmäßig mit dir selbst zu beschäftigten ist, dir dafür feste Zeitfenster zu reservieren. Die Herangehensweise kann dabei sehr individuell sein.

Für viele funktioniert ein Journal sehr gut. Diese Art Tagebuch kann täglich in kurzen Zeitfenstern zu einer passenden Tageszeit geschrieben werden. Es ermöglicht eine kontinuierliche Reflexion und schafft einen fortlaufenden Prozess.

Effekte multiplizieren

Zusätzlich kann regelmäßige Reflexion in einer Gruppe in größeren Zeitabschnitten sehr hilfreich sein. In diesem Kontext könnte eine monatliche Reflexion stattfinden, die Deine Erreichung von Monats- oder Jahreszielen reflektiert.

Hier kann zusätzlich Input von außen geholt werden.

Diese passende Gruppe könnte eine Mastermind-Gruppe sein, die aus Menschen besteht, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie Du!

Diese Gruppe kann als geschützter Rahmen fungieren. Zusätzlich hilft die Regelmäßigkeit der Treffen, deine Selbstbeobachtung und Zielverfolgung nicht aus der Augen zu verlieren! 

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In Mastermind-Gruppen Ziele erreichen

In Mastermind-Gruppen Ziele erreichen

Ziele geben unserem Leben eine Richtung.
Ein alten Sprichwort besagt:
Hast du keine eigenen Ziele, wirst du automatisch für die Ziele anderer Leute arbeiten.
Unsere Ziele geben eine Richtung vor und setzen den Fokus auf das, was uns im Leben wichtig ist und was wir erreichen wollen.
Manchmal jedoch, haben unsere vermeintlich persönlichen Ziele gar nicht viel mit uns zu tun! Vielmehr sind sie von deinem Umfeld, der Gesellschaft und deinem Umfeld beeinflusst.
Je intensiver du dich mit deinen Zielen auseinandersetzt, umso höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich deine eigenen Ziele sind.

Wie kannst Du passende Ziele finden und setzen?

Für das Formulieren von Zielen ist die SMART Methode sehr empfehlenswert.
SMART steht für:
  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert
Neben dieser inhaltlichen Kriterien sollte Dein Ziel zudem immer positiv formuliert sein.
Wenn es darum geht, von der Planung in die Realisierung zu gelangen, ist Klarheit absolut wichtig. Triff eine Entscheidung!
Eine Entscheidung für Dich und Deine Ziele.
Der Jäger, der versucht, 3 Hasen gleichzeitig zu fangen, geht am Ende leer aus.
Fokus und volle Aufmerksamkeit bringt Dich Deinem Ziel näher.
Entscheide Dich dafür, alles Notwendige zu tun.
Ob Du Deine Ziele erreichen wirst, hängt maßgeblich von Deinem "Warum" ab. Das Warum ist der Grund, weshalb Du Dein Ziel erreichen willst.
Ist dieses Warum schwach, ist die Chance hoch, dass Du aufgibst, sobald es zu den ersten Rückschlägen kommt.

Wie man seine Ziele umsetzt

Unser Unterbewusstsein funktioniert wie eine Art automatisches Innenleben. Es wird durch Gewohnheiten und Wiederholungen programmiert.

Visualisierung

Um Dein Unterbewusstsein auf Deine Ziele, Dein "Warum" und Deine Vision zu programmieren, solltest Du diese sichtbar machen.
Ein Whiteboard oder Vision-Board ist ein tolles Tool. Wähle Fotos, Symbole, Schlagwörter oder ein notiere ein Ziel auf diesem Board und hänge es sichtbar in Deinem Umfeld auf. Durch die tägliche Begegnung und Beschäftigung wird Dein Unterbewusstsein auf Deine Ziele programmiert.
Einer Studie zufolge ist die Chance, dass Du Deine Ziele erreichst, um 40 % höher, sofern Du diese Ziele aufgeschrieben hast.
Deshalb gilt: Wer schreibt, der bleibt. Lege Dir ein Erfolgsjournal an, in dem Du täglich Deine Ziele (Tages/Wochen/Monatsziel) notierst und reflektierst. So werden Sie fester Bestandteil Deines Alltags.

In die Aktion kommen

Ziele ohne die entsprechenden Aktionen, sind und bleiben Träume.
Der Mensch neigt dazu, Schmerz zu vermeiden und die Dinge zu tun, die ihm Spaß machen. Bei der Zielerreichung geht es immer wieder darum, der kurzfristigen Belohnung zu widerstehen um ein größeres, meist weiter entferntes ziel zu erreichen. Und genau darin liegt die besondere Schwierigkeit.
Neue Gewohnheiten, die man sich langsam aneignet, können hier unterstützen.

Ziele erreichen mithilfe einer Mastermind-Gruppe

Der Mensch neigt zur Selbsttäuschung.
Erledigen wir eine Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben nicht, suchen wir nach Ausreden, um dieses „Versagen“ vor uns selbst zu rechtfertigen.
Eine Möglichkeit um dieser Selbsttäuschung zu entgehen und dementsprechend seine Ziele schneller zu erreichen, ist die Verbindlichkeit zu steigern und sich durch eine Mastermind-Gruppe kontrollieren und pushen zu lassen.
Das funktioniert besonders gut, weil es in einer solchen Gruppe um Gegenseitigkeit geht. Man ist der Mastermind-Gruppe Rechenschaft schuldig, die anderen Teilnehmerinnen sind es gleichermaßen.
Das macht diesen Austausch wertvoll für alle, denn durch die Kontrolle von außen steigt die Wahrscheinlichkeit, das Vorhaben wirklich in die Tat umzusetzen.
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FRAUENGRUPPEN

FRAUENGRUPPEN

Untersuchungen haben gezeigt, dass Erwachsende schon Neugeborene anders beschreiben, je nachdem, ob sie glauben, dass es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.

Rollenerwartungen und Kommunikationsmuster werden uns sozusagen in die Wiege gelegt.

 

Kommunikative Muster

In gemischgeschlechtlichen Gruppen führen diese kommunikativen Muster zu verschiedenen, in empirischen Studien nachgewiesenen Effekten:

  • Männer beanspruchen in Gruppen stets mehr Redezeit für sich, kämpfen um ihr Wort und gestalten zumeist die Gesprächssituation nach den Mustern von Rivalität und Konkurrenz bestimmend mit
  • Frauen werden von Männern fünfmal viel häufiger unterbrochen, sie lassen sich unterbrechen
  • Beiträge von Männern oder Frauen werden als unterschiedlich wichtig wahrgenommen
  • Vorschläge männlicher Teilnehmer werden als bedeutsamer wahrgenommen, ihn wird mehr Beachtung geschenkt
  • Frauen leisten mehr kommunikative Unterstützungsarbeit
  • Gefühle offen zu zeigen und über sich zu sprechen, fällt Frauen hingegen wesentlich einfacher - ihnen wurde eine Gefühlsinnenleben während der Erziehung eher zugestanden als den Männern

 

Vorteile von Frauengruppen

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Frauen in geschlechtshomogenen Gruppen völlig andere und neue Verhaltensmöglichkeiten ausprobieren oder erlernen können. Denn andere Umgangsformen bestimmen das Miteinander.
Manche Frauen können sich im Schutz der Frauengruppe viel eher hervorwagen. Nähe und Intimität in einer Gruppe kann viel schneller entstehen.

Frauengruppen begegnen sich auf Augenhöhe, damit ist es ihnen möglich, neue Rollen auszuprobieren, sich selbst besser kennen zu lernen und damit ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

FAZIT

Eine geschlechtshomogene Frauen-Gruppen ermöglicht den persönlichen Wachstum jeder Einzelnen, indem er die antrainierten Kommunikationsmuster gemischter Gruppen außer Kraft setzt.

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Die Kraft der Gruppe

Die Kraft der Gruppe

Menschen bilden Gruppen. Manchmal interessenbasiert und freiwillig wie bei Fangruppen, manchmal strukturell bedingt wie in der eigenen Familie –und manchmal von außen bestimmt und aufgabenbezogen.

Interaktionen und Zusammengehörigkeit

Allen Gruppen gemeinsam ist, dass sie Systeme menschlicher Interaktion bilden, die schnell ein Eigenleben entwickeln. Dieses Eigenleben ist einerseits notwendig, z. B. für selbstorganisiertes Arbeiten, andererseits kann es aber auch zu negativen Ergebnissen führen.

Gruppen benötigen ein gewisses Maß an Zusammenhalt, um gut zu funktionieren.
Häufige Interaktionen, gemeinsame Ziele und Handlungsergebnisse wirken sich positiv darauf aus, wie zusammengehörig sich die Gruppe fühlt.

Ein bekanntes Sprichwort gesagt:

„In einer guten Gruppe addieren sich die Kräfte
in einer schlechten subtrahieren sie sich,
in einer exzellenten Gruppe multiplizieren sie sich.“

Gruppendynamik in Phasen

Wie genau diese Kräfte in einer Gruppe wirken, beschreibt ein sehr bekanntes Modell zur Gruppendynamik: es stammt von Bruce Tuckman, aus dem Jahr 1965. In seiner Theorie unterteilt er den Gruppenprozess in 4 Phasen: Forming, Storming, Norming und Performing.

Die einzelnen Phasen treten in der Praxis nicht in Reinkultur auf. Oft sind Elemente aus den Phasen vermischt.

Forming
Bei dem sogenannten Forming findet das erste Zusammentreffen und Kennenlernen der Mitglieder statt. Die Gruppe tastet sich ab. Dadurch entsteht ein Interaktionsraum. Dieser Prozess ist gekennzeichnet durch Unsicherheit, aber es herrscht auch Freundlichkeit. Das Forming wird aber nicht nur zu Beginn durchlaufen, sondern kann immer wieder auftreten, wenn neue Teammitglieder in die Gruppe dazustoßen oder sich entscheidende Ziele verändern.

Storming
In der Phase des Storming beginnen die Akteure sich zu so zu zeigen, wie sie sind. Damit werden Unterschiede deutlicher. Dadurch werden wahrhafte Begegnungen möglich. In jedem Fall steht das Wir im Fokus. Die Abgrenzung nach Außen findet statt. Die Akteure fühlen sich nun sicher und zugehörig. Im Storming zeigten sich aber auch die Konflikte über Ziele und Vorgehensweise in der Gruppe.

Norming
Im Norming wird vereinbart, wie die Zusammenarbeit genau gestaltet werden soll. Regeln und Vorgehensweisen werden explizit oder implizit ausgehandelt. Ziele werden konkretisiert und die Vorgehensweise besprochen. Die Gruppe schließt eine Vereinbarung über Ihren gemeinsamen Weg. Das Norming entscheidet maßgeblich über die Wirksamkeit einer Gruppe.

Performing
Im Performing setzt die Gruppe die Vereinbarungsstruktur aus dem Norming um. Für viele geht es jetzt “endlich” an die Arbeit. Die Aufgaben werden bearbeitet, Ergebnisse entstehen. Die Gruppe fühlt sich zusammengehörig und produktiv. Es entsteht der von allen ersehnte “Arbeits”-Raum. Die Gruppe kommt in in die Aktion.
Anpassungen, die einer Zielerreichung dienlich sind, können vorgenommen werden.

Fazit
In der Phase des Performing wird der Erfolg oder Mißerfolg einer Gruppe gemessen. In dieser Phase zeigt es sich, ob der Rahmen den die Gruppe geschaffen hat, tragfähig sein wird und, ob die Kräfte sich nun also subtrahieren, addieren oder gar multiplizieren.

 

 

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Mastermind Gruppen für Unternehmen

Mastermind Gruppen für Unternehmen

MASTERMINDS IN UNTERNEHMEN

Viele Unternehmen befinden sich aktuell im Umbruch. Nicht wenige von ihnen hängen zwischen zwei Welten fest: Abläufe und Prozesse, die bisher gut funktioniert haben treffen auf eine neue Arbeits-Welt mit all ihren Herausforderungen und Umbrüchen.

Bei Unternehmern im amerikanischen Raum sind sie bereits weit verbreitet, in Deutschland immer stärker im Anmarsch: sogenannte Mastermind-Gruppen.

Eine Mastermind-Gruppe als Zusammenschluss begabter und erfahrener Persönlichkeiten, die gemeinsam durch die Bündelung Ihrer Kompetenzen Ihre Unternehmungen nach vorne bringen wollen, kennt man bereits verstärkt aus dem Gründungs – und Unternehmerkontext.

Aber nicht nur Selbstständige, sondern auch angestellte Experten und Manger auf allen Ebenen können von dieser Art Erfolgsteam profitieren.

Im Mittelpunkt steht Ernsthaftigkeit, gegenseitiges Vertrauen und Regelmäßigkeit. Jeder bringt gleichwertig wertvolle Zeit und Expertise mit.

Von den Vorteilen einer Mastermind-Gruppe profitiert jede*r, der

• Visionen und Ziele verfolgen möchte
• ein Sprungbrett sucht, um auf ein neues Unternehmenslevel zu kommen
• persönliches und berufliches Wachstum sucht
• wertschätzend und verantwortungsbewusst kommunizieren möchte
• eine positive Grundhaltung hat
• bereit ist, etwas zu geben und KnowHow zu teilen
• offen ist für Kritik, Feedback und neue Impulse
•Sein Netzwerk nachhaltig ausbauen möchte
•Wertvolle, langfristige Business Kontakte sammeln möchte

Für eine Mastermind-Gruppe sollte es einen gemeinsamen Nenner geben, ein großes Thema oder eine gemeinsame Herausforderung. Ein Zusammenschluss von Fachexperten zum Thema Marketing, Coaching oder Finanzen wäre genauso denkbar wie die Themen New Work, Leadership oder Digitalisierung. Die Liste lässt sich unendlich weiterführen. Jedes unternehmensrelevante Thema, jeder Bereich oder eine konkrete Herausforderung kann letztlich zum Thema einer Mastermind-Gruppe werden.
Eine Mastermind Gruppe triff sich regelmäßig, um strategische Meilensteine zu definieren und Ziele zu verfolgen, dabei hilft vor Allem der Fokus und die Regelmäßigkeit der Treffen. Jeder hilft und berät Jeden. Es entsteht ein vertr auensvolles Netzwerk.

Die Ergebnisse und Fortschritte dienen nicht nur dem persönlichen und beruflichen Wachstum Einzelner, sondern ist ein wesentlicher Baustein für die Innovationskraft von Unternehmen. Es lohnt sich daher das Mastermind-Konzept aus seiner Nische zu holen.

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